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#1 König Fussball von ctulhu 13.03.2015 13:18

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...ohne meinen Sport kann ich einfach nicht... Würde vorschlagen, das wir hier alle aktuellen Themen sammeln. Und dazu gehört das bravoröse Auftreten der Königsblauen am Dienstag und die Blamage Chelseas am Mittwoch dazu...

Das die Schieris es gerade mit Bayern und Chelsea am Mittwoch besonders gut meinten, ist leider mehr als nur eine Randnotiz... Bei Chelsea hat es sich nicht gerecht, bei Bayern leider schon...

#2 RE: König Fussball von marietta 13.03.2015 13:51

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... meinetwegen!

... ich bin nur Gastgeberin und werde mich um die Bewirtung kümmern!!

... hier kann ich nur alles falsch machen!! ... mit blöden Bemerkungen, oder soooo!!

#3 RE: König Fussball von marietta 31.03.2015 10:40

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Zitat
BAYERNS FINANZVORSTAND

„Ja, wir könnten 100 Mio. für einen Spieler zahlen!“
http://sportbild.bild.de/bundesliga/vere...26pLid%3D340433
100 Millionen für einen Spieler? Der Finanzvorstand des FC Bayern hält einen Transfer in einer in Deutschland bislang unvorstellbaren Größenordnung für möglich. „Ja, wir könnten 100 Millionen Euro für einen Spieler zahlen”, sagte Jan-Christian Dreesen in einem Interview mit dem „kicker“. Er versuche bewusst zu vermeiden, „nie” zu sagen, „weil ich mich ungern irgendwann korrigieren möchte, sagte der 47-Jährige.



... mich schüttelt es, wenn ich es nur lese!!
... wirklich!!
... ein Sport, aus meiner Sicht völlig überbewertet!!

#4 RE: König Fussball von universumtv 31.03.2015 13:16

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Marietta,
die Wertigkeiten im Sport werden einzig vonder Summe der Transferkosten abhängig gemacht. Wert des Menschen? Gibt es den im Sport eigentlich noch? Für mich ist das moderner Menschenhandel, der in keinster Weise eine Leistung würdigt, wohl aber das Prestige der Käufer hebt. Ein totaler Irrsinn! Sport ist nur noch eine Frage des Geldes, besonders wenn man den Wasserkopf der UEFA oder der FiFa so sieht, die Pöstchenschiebereien.....

#5 RE: König Fussball von ctulhu 31.03.2015 13:53

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Naja, ich würde die meisten Profisportarten nicht als Sport sondern als Unterhaltung bezeichnen. Und hier stellt sich dann die Frage, verdienen Künstler generell ihre Gagen?

Fussballer sind wie Musiker/Schauspieler - sie unterhalten die ganze Welt und geben dafür ihr Privatleben auf.

=> Es lohnt sich daher nicht über Sinn oder Unsinn von Millionengagen zu streiten. Fakt ist, es existiert ein Markt, auf dem diese Summen erlöst werden. Fakt ist auch, dass Millionen von Menschen sich für diese Art der Unterhaltung interessieren. Solange wir also in einer Marktwirtschaft leben, sind diese Summe durch den Markt gerechtfertigt. Ansonsten sollten wir die Wirtschaftsform wechseln.

#6 RE: König Fussball von universumtv 31.03.2015 14:06

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ctulhu,
Menschen als Teilnehmer ja, als Handelsware NEIN! Und nichts rechtfertigt diese Denke, auch kein "MARKT", da bin absolut contrair.

#7 RE: König Fussball von marietta 31.03.2015 15:14

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# 5 | RE: König Fussball

... oooh!! ... so wollen wir argumentieren??

... neee, oder!!

Zitat
Produktionskosten und weltweites Einspielergebnis der erfolgreichsten Filme mit Julia Roberts in den Jahren 1990 bis 2014 (in Millionen US-Dollar)
Die vorliegende Statistik zeigt die Produktionskosten sowie das weltweite Einspielergebnis der erfolgreichsten Spielfilme, in denen Julia Roberts mitgespielt hat. Der Film "Pretty Woman" aus dem Jahr 1990 konnte über 460 Millionen US-Dollar an den Kinokassen weltweit einspielen. Auf Platz zwei und drei folgen "Ocean's Eleven" aus dem Jahr 2001 (450,72 Millionen US-Dollar) und "Notting Hill" mit einem Einspielergebnis von 363,89 Millionen US-Dollar.
http://de.statista.com/statistik/daten/s...-julia-roberts/



... Julia Roberts dreht unterdessen für 20 Millionen pro Film, und gehört damit zu den Bestverdienern in dem Genre
http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/...ten-180164.html

... und wir fragen nicht, wie viele DVD`s weltweit in den Haushalten stehen

... kann man dies mit der Aufzeichnung des Finales der Fußballweltmeisterschaft von 2014 vergleichen? ... hmmm???

#8 RE: König Fussball von ctulhu 31.03.2015 15:22

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Oh, dann wirst da aber diverseste Gepflogenheit der Businesswelt aber verdammen müssen - denn genau das gleiche passiert in Wirtschaftsunternehmen, wenn sie Spitzenleute (Führungskräfte) von anderen Unternehmen aus laufenden (befristeten) Arbeitsverträgen rauskaufen. Die CS musste für gerade für ihren neuen CEO eine Millionensumme hinblättern, damit dieser von Prudential in die Schweiz wechselt. Und das ist im Vergleich zu echten Spitzenkräften aus der Finanzindustrie noch gar nichts... Es ist nur nicht so transparent wie im Sport...

Und nein, Fussballer sind in dem Fall keine Handelsware im klassischen Sinne, sondern meistens charkterlose, hochbezahlte Prostituierte, die ihren Körper meistbietend verhökern. Und anstatt den Anstand zu besitzen, im Rahmen der selbstgewählten Laufzeit für sein Unternehmen zu arbeiten, bietet man sich weiterhin am Markt feil...

Tut mir Leid, uni, aber kein Fussballspieler wird gezwungen, Verträge von 4 oder 5 Jahren Laufzeit zu unterschreiben. Im Frauenfussball sind 1-Jahresverträge usus. Selten auch mal 2. Ablösesummen kommen defacto nicht vor. Warum wohl?

Nein, dieses Problem haben die Herren Fussballer selbst geschaffen. Seit dem Bosman-Urteil sind sie die Hauptprofiteure. Das Geld fliesst so oder so. Entweder als Teil einer Ablösesumme - und dann hat der auszubildende Verein wenigstens etwas - oder als Handgeld. Nur - maximale Sicherheit bei maximaler Flexibilität gibt es nicht. Entweder das eine oder das andere....

Man sollte auch nicht vergessen, dass Ablösesummen die einzige Chance von Vereinen sind, sich gegen das erpresserische Potential der Spieler zu wehren. Die wenigsten Vereine können es sich leisten, hochbezahlte Spieler gegen ihren Willen zu halten. Obwohl diese teilweise gerade mal 6 Monate vorher noch ihre ewige Liebe geschworen haben - und einen Vertrag von mind. 4 Jahren Laufzeit gefordert und bekommen haben...


Nein, Mitleid ist völlig fehl am Platz - sie sind, was sie selbst gewählt haben!

#9 RE: König Fussball von ctulhu 31.03.2015 15:26

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@marietta
Wusste gar nicht, dass Julia Roberts jede Woche 2 neue Filme drehen muss, die anschliessend von der Presse tagelang analysiert werden... Im Vergleich zu Profisportlern jeglicher Kolleur, haben Spitzenschauspieler ein Traumleben....

...ich wusste auch nicht, dass die Dreharbeiten vor einem Millionenpublikum in Stadien von bis zu 100.000 Mann stattfinden.

...oder an jedem ihrer Filme hunderte von Arbeitsplätze hingen... Wenn die floppen dann alle entlassen werden.... Im Fussball mit Auf- und Abstieg Realität...

#10 RE: König Fussball von marietta 31.03.2015 15:35

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9 | RE: König Fussball

... neee, musse sicherlich nicht mehr
... sie kann unterdessen vom Ersparten und Tantiemen leben!!
... und ein Film wird auch nicht in einer Woche gedreht, wirklich nicht!!

... versuchen wir mal mariechen, vollkommen show-bizz affin, aber genau, wie uni eine Menschenhandelargumentation, im Kopf zu verstehen!!
... der Leistungsdruck ist bei Fußballern wahrscheinlich eher höher
... und wir sprechen hier von Ablösesummen, nicht von der Gage
... weiß nicht, nur als Beispiel, ob Columbia pictures von Warner bros. meine **Pretty Woman** für 100.000 Millionen gekauft hat
... sie hat die Wahl, welchen Vertrag sie unterschreibt!!
... Fussballer auch??

... oooh, Argumente nach taroggt?? ... okaaaayyy!!

Zitat
...ich wusste auch nicht, dass die Dreharbeiten vor einem Millionenpublikum in Stadien von bis zu 100.000 Mann stattfinden.



... wie jetzt!! ... die Trainingseinheiten der Nationalmannschaft, also vergleichbar mit den Dreharbeiten eines Blockbusters
... werden von einem Millionenpublikum begleitet??

... nein!! ... vergleichen können wir, nehmen wir das Spiel und die Uraufführung!!

... und ich bin sicher, ein Millionenpublikum?? ... haben weltweit beide!!

#11 RE: König Fussball von universumtv 31.03.2015 17:34

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ctulhu,
wer legt eigentlich den "Wert" eines Schauspielers/ einer Schauspielerin fest? Doch sicher auch der "Markt"? Der von den "Einspielergebnissen" bestimmt wird? Ich habe da eine etwas andere Einstellung dazu: für mich zählt KÖNNEN-nicht diese imaginaere Grösse "Markt", die in solchen Fällen sehr manipulierbar ist(Marketing etc). Dumm auch, dass genau diese Manipulierbarkeit den Grundstein für eine Überbewertung legt.Dasselbe gilt übrigens auch in der Musikbranche; ein Titel wird solange durchgenudelt, bis er die Verkaufszahlen für die "Charts" erreicht hat... Es kommen keine "echten Werte" zum Tragen....

#12 RE: König Fussball von Rubinia 31.03.2015 18:06

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Zuerst einmal: Ich bin kein direkter Fußballfan. Nichtsdestotrotz schaue ich immer alle Spiele der deutschen Nationalmannschaft bei großen Meisterschaften. Und ich kann als Frau auch "abseits" erklären. Das zu meinem Lobe gesagt.

Keiner zwingt jemanden, einen Beruf zu ergreifen, wo er sich vermöbeln lassen muss (aufs Hirn, siehe die Gebrüder Klätschkopp, bei denen es offensichtlich nachhaltige Folgen hat), oder bei Rennen sich jederzeit den Hals brechen zu können. Oder eben als Fußballspieler seine Knochen nachhaltig ruinieren. Vormals, so denke ich, war "Ruhmerlangung" der Beweggrund, Talent natürlich vorausgesetzt. Und es war doch schön, genau so schön, wie es doch eigentlich ist, wenn Sport und Wettkampf im Vordergrund stehen. Menschen haben sich immer schon im Wettkampf gemessen. Früher bekam der Sieger die Hand der holden Prinzessin - und war's zufrieden. Aber das war noch zu Märchenzeiten.

Warum ist Fußball so lieb und "teuer" geworden? Ein unsägliches Geschäftsmodell?
Auch wenn ich mich jetzt bei den Fans unbeliebt mache: Weil ein jeder sich damit identifizieren kann, und es auch kann, nämlich nach einem Ball zu treten. Und wenn dann besonders gute "Treter" da hervorstechen, dann mutieren die zu Idolen. "Das kann ich auch". Denn schon ein Kleinkind kann "Balla Balla" spielen. Bei anderen Sportarten sieht das anders aus.

Und bei keiner Sportart gibt es derartige Ausschreitungen wie beim Fußball. Oder hat jemand schon einmal Krawall auf der Pferderennbahn oder beim Grand Slam, oder wo auch immer, gesehen? Ein Racket kann nun einmal nicht jeder Depp "bedienen" o.a.
Fußball ist natürlich der "Königssport" im Sinne von weltweiter "Verkaufsmasche". Es ist aber nicht der Sport der Könige...

Okay, angemessene Bezahlung sollte schon sein. Gerade auch im Hinblick darauf, dass jemand "seine Knochen hinhält".Aber die Verhältnismäßigkeit zu "angemessen" ist mEn immer mehr überzogen worden.
Denken wir an die vielen Menschen, die in Hilfseinsätzen ihr Leben riskieren. Und wenn man dann vergleicht, was diese erhalten...

Preis und Nachfrage. Headhunter, wie sie in der Wirtschaft üblich sind, um "Geldbringer" durch deren hohe Qualifikation zu erbringen, gehören leider auch zum Fußball.

#13 RE: König Fussball von ctulhu 02.04.2015 18:38

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Zitat von universumtv im Beitrag #11
ctulhu,
wer legt eigentlich den "Wert" eines Schauspielers/ einer Schauspielerin fest? Doch sicher auch der "Markt"? Der von den "Einspielergebnissen" bestimmt wird? Ich habe da eine etwas andere Einstellung dazu: für mich zählt KÖNNEN-nicht diese imaginaere Grösse "Markt", die in solchen Fällen sehr manipulierbar ist(Marketing etc). Dumm auch, dass genau diese Manipulierbarkeit den Grundstein für eine Überbewertung legt.Dasselbe gilt übrigens auch in der Musikbranche; ein Titel wird solange durchgenudelt, bis er die Verkaufszahlen für die "Charts" erreicht hat... Es kommen keine "echten Werte" zum Tragen....


Natürlich ist es der Markt - und jeder Markt hat seine eigenen Regeln. Formal ist das Schaustellergeschäft mit dem Sportbusiness nicht vergleichbar - weil beide auf völlig unterschiedlichen Konzepten beruhen. Real gibt es aber gewisse parallelen.

In beiden Märkten ist Talent Grundvoraussetzung für Erfolg - aber nicht entscheidend, wie gut sich der jeweilige Akteur vermarktet. Dazu gehört deutlich mehr:
- die Wahl des richtigen Managers
- ein marktkonformes Auftreten - am besten mit einer Eigenschaft, die dich vom Rest der Konkurrenz abgrenzt. Diese Eigenschaft muss gepflegt werden
- ein besonderes Ego
- Fleiss, sprich hohe Arbeitsmoral (wird häufig verkannt, dass hinter beidem harte Arbeit steckt)
- das passende Team, mit dem man zusammenarbeitet.

Im Fussball ist es die Wahl des richtigen Vereines, mit dem richtigen Vorstand und zum jeweiligen Zeitpunkt passenden Trainers.

Im Filmgeschäft ist es exakt das gleiche: beim richtigen Verein (Disney z.B.), mit dem richtigen Vorstand (deren Management) und dem richtigen Trainer (Regisseur).

In beiden Bereichen ist das Training und die Taktik entscheindend. Passt das Training nicht (im Film die vielen Aufnahmen von Szenen), scheitert auch die Taktik im Spiel (im Film final cutt-off und damit finale Kinoversion).

Auch die Betreuung drum herum ist vergleichbar - es gibt Stars und Nebendarsteller, es gibt unendlich viele Co-Trainer und Betreuer. Nur, wenn alles passt - und auch noch die Fortuna mit einem ist - gewinnt man nicht nur das erste Spiel (Eröffnungswoche), sondern auch die Meisterschaft (gesammtes Einspielergebnis)!

=> Es gibt keine gerechte Bezahlung. Völlig illosorisch. Aber ist gibt Marktwerte. Und die werden von den Vereinen bezahlt, wenn man einen Schau/Spieler will. Und diese erhöhen die Wahrscheinlichkeit des Faktors "Erfolg".

=> Das dumme ist, das hier einzig der finanzielle Erfolg relevant ist. Selbst im Sport. Solange die "Story" stimmt, kann der ewige Zweite mehr verdienen als die dauerhafte Nummer 1.... Und diesen wirtschaftlichen Erfolg mit seinen Hauptakteueren teilen.

=> Sport/Musik/Kunst im Allgemeinen sind keine harten Werte wie Maschinen, sondern weiche Werte, die für die Emotionen, für den Alltag der Menschen extrem wichtig sind. Genau genommen ist es für die breite Masse "Opium fürs Volk" - die einzige Möglichkeit, den harten Alltag zu vergessen. Und damit für unsre Zivilisation - wie sie aktuell existiert - um Welten wichtiger als jede Maschine, der man einen materiellen Wert zu misst... Diese Rolle hatten früher übrigens die Kirchen - daher auch deren immenser Reichtum im Mittelalter. Erst durch die Ablösung dieser durch andere Ersatzreligionen sind die Einkommen der Kirchen relative betrachtet drastisch gesunken. Wenn es nach den Kirchen geht, sollte das System "Mittelalter" auch schnellstmöglich zurückkehren - und damit die finanziellen Erträge und wirtschaftliche Macht.

#14 RE: König Fussball von universumtv 02.04.2015 18:48

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Du magst Recht haben, aber nach einer gewissen Zeit und einem gewissen Status spielt Talent oder Fleiß nicht mehr DIE Rolle, sondern die Popularitaet, die Einspielergebnisse, die "Auffälligkeiten". Die selbstredend von den entsprechenden -gut dotierten- Managern "herausgearbeitet" werden. Dann wird nur noch am Erhalt des Rufes gefeilt, damit die Kohle stimmt. Das gilt dann allerdings für "Kunst" ebenso wie für "Sport"....

#15 RE: König Fussball von ctulhu 17.04.2015 08:26

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Für DE als WM dürfte sich international dieses Jahr im Vereinswettbewerb der Sport bereits im Viertelfinale erledigt haben. Wolfsburg ist in der Europa League definitiv raus - die 1:4 Klatsche werden sie in Neapel nicht wettmachen können. Bei Bayern hingegen besteht gegen Porto noch so etwas wie Hoffnung. Nur - in der Verfassung ist das fast ausgeschlossen....

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